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Archive for Mai 2011

..“Das Amulett der Wölfin“ von Marion Henneberg, die auf Buchgesichter. de eine Leserunde dazu begleitet.

Vielen Dank für das Exemplar und die nette Widmung! 🙂

Auch wenn ich zur Zeit leider nicht so viel lesen kann, wie ich möchte, da für die Uni so viel zu tun ist.. 😦

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Über die Autorin (von amazon.de):

Kathleen Weise, geboren 1978 in Leipzig, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig mit den Hauptfächern Prosa und Dramatik/Neue Medien. Sie arbeitet als freiberufliche Autorin und Lektorin.

Zum Inhalt:

Charlotte de Montmorency soll an den Hof des französischen Königs kommen, um dort den ihr versprochenen Marquis de Bassompierre zu heiraten, doch als die junge Frau plötzlich, von Neugierde gepackt, die Gemächer des Marquis aufsucht, erwischt sie diesen mit einer anderen Frau in flagranti.

Ab diesem Zeitpunkt steht für Charlotte fest, dass es für sie unmöglich ist, dieser Ehe unter diesen Umständen zuzustimmen und bittet um die Aufhebung der Verlobung, doch am Louvre ist jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und so kann ein falsches Wort den Tod bedeutet, was auch Charlotte bald verstehen muss und sich bald wünscht ihren ruhigen Heimatort nie verlassen zu haben..

Meine Meinung:

Der Roman sprudelt nur so von Intrigen und Machtspielen, und so wird es beim Lesen nicht langweilig, weil immer neue Hindernisse dem friedlichen Leben entgegenstehen. Charlottes einzige Freunde sind Sophie, die eine Hugenottin ist und damit von vielen von oben herab behandelt wird, Manon ihre Zofe, sowie der König der Spielleute, dessen Herr der kühle Prinz Condé ist.

Die Redewendung „Geld verdirbt den Charakter“ könnte hier auf „Macht verdirbt den Charakter“ umgewandelt werden und würde damit perfekt auf Charlottes Bruder Henri passen, der es sich, seitdem er am Hofe ist, zur Aufgabe gemacht hat, den Zwist zwischen Protestanten und Katholiken neu zu entfachen und somit die inoffizielle Kluft zwischen König und Königin zu vergrößern.

Charlotte ist sehr facettenreich, da sie sich einerseits nichts gefallen lässt und ihren Unmut gerne auch an hohen adligen Personen auslässt und doch andererseits sehr verletzlich und sensibel ist, was sie sehr sympathisch macht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und modern, ohne dabei für das Jahr 1609 unpassend zu sein.

Man erkennt die Liebe zum Detail bei der Autorin und das macht für mich einen großen Teil der Freude beim Lesen aus!

Das Cover ist wunderschön gestaltet und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es sieht relativ schlicht aus, aber beim genaueren Hinsehen erkennt man die kleinen Details, wie Kerzenwachs, Blätter und Herzen, die auf mich den Eindruck eines antiken Umschlags machen (auch durch das rauhe Material) wodurch der geschichtliche Aspekt noch verstärkt wird.

Im Innenteil ist ein verschlossener Brief eingeklebt und diese Idee steigert die Vorfreude. Diese Idee ist einfach fabelhaft und da sollten sich andere Verlage gerne von inspirieren lassen und sich ein Beispiel am Thienemann Verlag nehmen! 🙂

Die gesamte Geschichte hat einen wahren Kern und so berührt die Geschichte um Charlotte noch mehr!

Das Ende kommt leider viel zu plötzlich und lässt den Leser mit einem dutzend offener Fragen zurück und dem Wunsch sofort weiterlesen zu können. Solange die Spannung vom Ende des Romans in einer Fortsetzung aufrecht erhalten bleiben kann oder vielleicht sogar noch eine Steigerung erfährt, würde ich dieser gerne entgegen fiebern! 🙂

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Verlag: Planet Girl Verlag; Auflage: 1.(18.Januar.2011)

ISBN Nummer: 978-3522502184

Vielen Dank an den Thienemann Verlag, der dieses Buch für eine Leserunde auf lovelybooks.de verlost hat.

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Über die Autorin (aus dem Klappentext):

Elisabeth Herrmann ist eine der aufregendsten Stimmen unserer Zeit. Lebendig, abgründig, atmosphärisch – ihr Stil begeistert Krimileser seit der Veröffentlichung von „Das Kindermädchen“ . (In der Verfilmung für das ZDF wird Jan Josef Liefers in der Hauptrolle zu sehen sein.) Mit „Zeugin der Toten“ legt Elisabeth Herrmann nun einen Spannungsroman vor, der eine ganz ungewöhnliche Heldin vorstellt. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Zum Inhalt:

Judith Kepler ist eine Cleanerin, das heißt sie kümmert sich um die Tatorte von blutigen Verbrechen oder um die Wohnungen, in denen Menschen verstorben sind und nun „entwest“ werden müssen.

Bei einem ihrer Aufträge entwickeln sich die Dinge aber anders als gedacht und schon bald gerät Judith in den Sog ihrer Vergangenheit und weckt damit alte Geister, die aber niemals ans Licht kommen sollten!

Meine Meinung:

Die Autorin hat mit Judith Kepler eine Protagonistin kreiert, die auf Grund ihrer schlimmen Kindheit im Sassnitzer Kinderheim und ihrer Teenager Zeit auf der schiefen Bahn sehr gefühlskalt wirkt und man als Leser dadurch Schwierigkeiten hat, mit ihr zu sympathisieren. Um dem entgegen zu wirken stehen die beklemmenden Szenen aus dem Kinderheim im starken Kontrast dazu, die die kleine Judith mit ihrem Monchichi völlig verängstigt und nach ihrer Mutter rufend zeigen.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Spannung hält sich konstant bis zum Schluss.

Am meisten fasziniert hat mich die Leichtigkeit, mit der die verschieden Personen an die notwendigen Informationen gelangt sind und unter wie vielen unterschiedlichen Identitäten diese aufgetreten sind.

Das Ende hat den Egoismus der Menschen noch einmal deutlich unterstrichen und zeigt, dass im Notfall manche sogar die Liebsten verraten würden, nur um nicht selbst ins Fadenkreuz zu gelangen.

Die Arbeit, die in diesem Kriminalroman steckt ist sicherlich enorm und man merkt als Leser, wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat, um die Geschichte immer weiter zu verweben und uns langsam an des Rätsels Lösung heranzuführen.

Hätte ich vorher gewusst, wie viele Passagen einzig den Stasi Korruptionen und damit dem politischen Aspekt gewidmet worden ist, wäre das Buch wahrscheinlich niemals in mein Regal gewandert! Die Tatsache, dass diese Passagen aber immer wieder durch Judiths Handeln unterbrochen und dadurch etwas aufgelockert wurden, war gut, um etwas durchatmen zu können.

Nun muss ich aber auch gestehen, dass ich die DDR mit all ihren Tücken nicht miterlebt habe und mir dadurch der entscheidende Bezug, wie es die Mauer-Generation hat, fehlt – für historisch und politisch interessierte Leser ist „Zeugin der Toten“ aber genau das richtige!

Mein Fazit ist, dass mit ein bisschen weniger BND, CIA & Co und dafür mit ein wenig mehr Cleaner-Handlung dieses Buch noch mehr meinen Geschmack getroffen hätte, trotzdem warte ich gespannt auf die Fortsetzung!

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten

Verlag: List Hardcover (2.März.2011)

ISBN Nummer: 978-3471350379

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..für zwei Leserunden parallel:

Zeugin der Toten“ von Elisabeth Herrmann für Büchereule.de

und

Blutrote Lilien“ von Kathleen Weise für den Thienemann Verlag auf LovelyBooks

Vielen Dank an den Thienemann Verlag, dass ich als Testleser dabei sein darf.

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Über die Autorin (aus dem Klappentext):

Die in Norddeutschland lebende Schriftstellerin wurde 1974 in Parchim geboren. Nachdem sie elf Jahre lang im medizinischen Bereich tätig war, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und widmet sich nun ganz dem Schreiben. Am liebsten verfasst sie historische Romane für Jugendliche und Erwachsene.

Zum Inhalt:

Christine verbringt eine glückliche Kindheit als Comtesse d’Autreville und wünscht sich nichts sehnlicher, als in der Kunst des Fechtens unterrichtet zu werden. Ihr Vater stimmt diesem Wunsch gerne zu, da sich auch junge Frauen im Notfall verteidigen können sollte. In der Nacht des 9. Mai 1643 dringen maskierte in das Schloss ein und töten Christines Familie und alle Angestellten auf d’Autreville. Nur knapp entgeht sie selbst dem gleichen Ende und sie schwört sich, dass sie die Mörder ihrer geliebten Familie rächen wird!

Meine Meinung:

Ich ziehe eine starke und selbstbewusste Protagonisten meist einer unselbstständigen vor und war froh, dass Corina Bomann sich bei Christine für eine eben solche starke Frau entschieden hat.

Sie war – wie meistens, wenn man als Jüngste unter Brüdern aufwächst – eher wild, mutig und aufopfernd und so konnte man mit ihr mitfiebern in dem Kampf gegen die hinterhältigen Verbrecher.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und wird auch nicht durch zu schwierige französische Straßen- oder Personennamen unterbrochen.

Der Spannungsbogen bleibt durchgängig erhalten, und obwohl man die ungefähre Richtung der Handlung erahnen kann, überraschen einige Passagen, und so wird es nie langweilig.

Interessant fand ich die Begeisterung für das Fechten, die sich durch das ganze Buch zog, da dieses Hobby bzw. dieser Sport in der heutigen Zeit keine allzu große Rolle mehr spielt. Die Kampfszenen wurden gut beschrieben und man konnte auch als Laie die Fechtkünste von Christine und ihren Mitstreitern vor dem geistigen Auge verfolgen.

Kurzzeitig hatte ich befürchtet, dass die Gefühle zwischen Jules und der Comtesse zu sehr in den Mittelpunkt gelangen könnte, doch diese Angst war unbegründet, da die Autorin genau das perfekte Maß gefunden hat, um sowohl der eigenwilligen Christine, als auch dem romantischen Leser gerecht zu werden.

Die Idee, den „Lilienpakt“ gegen die „Schwarze Lilie“ antreten zu lassen, hat meinen Geschmack genau getroffen, da ich mich sehr für Geheimbunde oder im Untergrund agierende Verbände in den verschiedenen Jahrzehnten begeistern kann – dadurch, dass man diesen alten Geheimnissen nie hundertprozentig auf den Grund gehen kann, wird eine gewisse Magie aufgebaut.

Das Cover ist gut gewählt; besonders schön daran ist die glänzende Hervorhebung der roten Schrift des Titels und der Lilie. Auf der Innenseite des Buchdeckels ist ein Lageplan von Paris abgedruckt, der beim Lesen zwar nicht unbedingt gebraucht wird, aber dennoch einen guten Überblick über die Standorte gibt.

Das Nachwort ist abschließend ein schöner Schluss und klärt Unwissende über das Geheimnis der drei Musketiere auf!

Ich habe zwar nicht das Buch von Alexandre Dumas gelesen, welches in gewisser Weise als Vorlage für „Der Lilienpakt“ dient, den einen oder anderen Film mit diesem Thema hat aber vermutlich schon jeder gesehen, und wer an dem Leben und den Werken von Athos, Aramis und Porthos dabei Gefallen gefunden hat, wird diesen Roman verschlingen, auch wenn die Musketiere nicht im Vordergrund der Geschichte stehen.

An der Altersangabe von 14 – 17 Jahren sollten sich schon ältere Leser nicht abschrecken lassen, denn Corina Bomann schafft es sowohl in Bezug auf den Schreibstil, als auch inhaltlich keineswegs zu kitschig oder zu vorhersehbar zu werden und so kann ich diesen historischen Roman mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Gebundene Ausgabe: 365 Seiten

Verlag: Ueberreuter (Januar 2011)

ISBN Nummer: 978-3800056019

Vielen Dank an den Ueberreuter Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!

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Der Ueberreuter Verlag war so nett mir ein Rezensionexemplar zu „Der Lilienpakt“ zu schicken!

Vielen Dank dafür und die Rezension folgt sofort nach dem Lesen.

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Über die Autorin (von amazon.de):

Elia Barceló, 1957 in Elda bei Alicante geboren, lebt seit vielen Jahren in Innsbruck, wo sie an der Universität spanische Literatur unterrichtet. Sie ist mit einem Österreicher verheiratet und hat zwei Kinder.

Zum Inhalt:

Sieben Freundinnen wollen die schönste Woche ihres Lebens auf Mallorca im Abschlussjahr 1974 erleben und nach den stressigen Abiturklausuren nur noch an die Freiheit und ihre glorreiche Zukunft denken, doch dann passiert ein schrecklicher Unfall und dieser wird auch noch 30 Jahre danach das Leben jeder von ihnen nachhaltig beeinflussen – oder war es gar kein Unfall?

2007 treffen sich die Freundinnen wieder und ein weiteres Ereignis stellt ihre Freundschaft auf die Probe..

Meine Meinung:

Vor dem Hören sollte man einen kurzen Blick auf die Namensübersicht in der Hülle werfen, dort stehen die damaligen Namen den heutigen gegenüber, was damit das Folgen leichter macht.

Die Geschichte verspricht aus dem Klappentext wahrscheinlich nicht die größte Spannung, aber Elia Barceló steigert diese durch die Veränderungen der Freundinnen in den letzten 30 Jahren und ihre gemeinsamen Geheimnisse immer wieder. Die Sieben (Ana, Rita, Lena, Tere, Carmen, Candela und Sole) sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und so gibt die Autorin dem Zuhörer die Möglichkeit sich mit mindestens einer Frau zu identifizieren.

Barceló schafft ein gutes Gleichgewicht zwischen Liebe und Intrige; dabei bleibt die ganze Geschichte immer glaubhaft.

Nina Petri ist zu Recht eine gefragte Hörbuchsprecherin und nimmt uns mit ihrer ruhigen und dennoch ausdrucksstarken Stimme mit nach Spanien. Besonders gut fand ich, dass man ihr atmen nicht so deutlich in den Pausen gehört hat, was ich bei anderen Sprechern schon häufig als störend empfand.

Mich hat „Töchter des Schweigens“ sehr berührt und begeistert; es war sprachlich und inhaltlich ein wahres Highlight und so kann ich dem Vergleich mit Carlos Ruiz Zafón aus der CD-Hülle uneingeschränkt zustimmen. Fairerweise muss ich jedoch erwähnen, dass es sich hierbei eindeutig um einen Frauenroman handelt und Männer vermutlich keine große Freude an den Problemen der Mädels haben würden.

Auf dem Cover sieht man eine spanische Schönheit, die den Blick über das Meer schweifen lässt, um die Sehnsucht nach einem freien, friedlichen Leben zu symbolisieren, doch das Meer wird vom Sturm aufgewirbelt und macht diese Hoffnung zunichte.

Als guten Rat für das eigene Leben kann man aus dem Roman ziehen, dass Ereignisse oder Worte, die belasten so oft ausgesprochen werden müssen, bis sie ihre zerstörerische Kraft verlieren. Schweigen macht alles meistens nur noch schlimmer und belastet, wie in der Clique des 28sten, ein Leben lang.

Verlag: Osterwold audio (April 2011)

6 CDs

ISBN Nummer: 978-3869520735

Vielen Dank an vorablesen.de und den Osterwold audio Verlag für dieses bezaubernde Hörbuch.

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Dank vorablesen.de darf ich dem Geheimnis auf die Spur kommen. 🙂

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Über die Autorin (aus dem Klappentext):

Juliet Marillier wurde in Neuseeland geboren und wuchs in Dunedin auf. Bereits seit frühester Kindheit begeistert sie sich für keltische Musik und irische Geschichte. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Perth, Australien. Zu ihren großen internationalen Erfolgen gehört der Sevenwaters-Romanzyklus(„Die Tochter der Wälder“, „Der Sohn der Schatten“, „Das Kind der Stürme“ und „Die Erben von Sevenwaters“).

Zum Inhalt:

Der Roman „Die Tochter der Wälder“ basiert im Wesentlichen auf dem Grimm’schen Märchen „Die sechs Schwäne“, wobei Juliet Marillier die Handlung in Irland bzw. Britannien spielen lässt.

Die Protagonistin Sorcha wächst behütet von ihren sechs Brüdern auf dem Schloss von Lord Colum, ihrem Vater, in Sevenwaters auf. Die sieben Geschwister sind unzertrennlich und unternehmen alles gemeinsam, weil sie durch den Tod der Mutter und ihres über Kriegsstrategien brütenden Vaters zusammen geschweißt sind.

Als Lord Cloum eines Tages seine zukünftige Frau Lady Oonagh mit nach Hause bringt, ist es um den Haussegen geschehen und ein schlimmer Fluch verändert das Leben in Sevenwaters für immer.

Meine Meinung:

In den ersten beiden Kapiteln ging das Lesen nur mäßig schnell voran, das lag nicht an einem schlechten Schreibstil oder langweiligen Inhalt, sondern an der Eingewöhnungsphase mit den vielen keltischen Namen (zu denen es im hinteren Teil des Buches eine Aussprachenhilfe gibt), schließlich sind es sieben Geschwister und jeder hat wichtige Charaktereigenschaften oder Fähigkeiten, die zugeordnet werden müssen.

Sobald diese erste Unsicherheit überwunden ist, fliegen die Seiten nur so dahin und man hat das Gefühl, mit Sorcha selbst durch die Wälder zu streifen und die magischen Geschichten vor dem inneren Auge zu sehen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Autorin schafft es, genau an den richtigen Stellen noch bildhafter und detailreicher zu beschreiben ohne dabei zu sehr abzuschweifen.

Nachdem der Fluch ausgesprochen wurde, beginnt der spannendste Teil der Reise und Sorcha muss viele schwere Prüfungen überstehen und körperlichen, sowie seelischen Schmerz ertragen!

Durch die vielen unterschiedlichen Personen ist definitiv für jeden Leser ein passender Charakter dabei, mit dem er am meisten mitfiebern oder sich identifizieren kann. Besonders Sorchas unbändigen Willen und ihre Stärke, die eigenen Bedürfnisse zu ignorieren und stur ihre Aufgabe zu beenden, kann man als Leser nicht kühl verfolgen, sondern schließt sie ins Herz.

Es war für mich faszinierend zu sehen, wie Juliet Marillier es schafft, dass sich die Handlungsstränge nach und nach verbinden und dem Leser ein so schönes Ende präsentiert werden kann.

Schade finde ich, dass am Ende viele Fragen offen bleiben, aber andererseits macht das den Zauber des Buches vielleicht auch aus, weil es so noch länger im Gedächtnis bleibt.

Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen! Es ist nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Altersklassen eine wundervolle Lektüre mit viel Tiefgang und einer außergewöhnlichen Familiengeschichte, obwohl ich ehrlicherweise sagen muss, dass eine Frau an Sorchas Leben vermutlich mehr Freude hat. Eigentlich bin ich kein Fan von Fantasyromanen, doch dieses Buch würde ich immer wieder lesen.

Ich bin sehr froh, dass ich diesen Roman lesen durfte und der zweite Teil der Saga „Der Sohn der Schatten“ wird definitiv auch bald in meinem Regal stehen, denn ich bin sehr gespannt auf Sorchas Erben.

Das Cover ist genauso verträumt und harmonisch, wie die Beziehung der Geschwister, auch wenn es im Buchladen wahrscheinlich nicht sehr aufgefallen wäre. Ich frage mich allerdings immer noch, wieso auf dem Cover nur fünf Schwäne zu sehen sind..

Ich kann jedem wirklich nur ans Herz legen, dass wenn er beim Lesen der ersten zwei Kapitel an dem Buch zweifelt, er noch ein wenig länger durchhalten muss, denn sonst entgeht ihm ein durch und durch märchenhafter und gelungener Roman im romantischen und rauhen Irland. 🙂

Taschenbuch: 656 Seiten

Verlag: Knaur TB (4.April.2011)

ISBN Nummer: 978-3426509067

Vielen Dank an den Knaur Verlag und LovelyBooks für dieses traumhaft schöne Märchen!

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